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Do it yourself Osternest - Teil 2

Die kreative Idee Nr. 11 ist ein aufwändigeres Bastel-Projekt, weshalb ich es in zwei Parts aufteile. In Teil 1 und Teil 2 der Kreativen Überraschung Nr. 11 werden Pappmaché-Ostereier und ein Do-it-yourself-Osternest entstehen. Diese Bastelarbeit braucht viel Zeit, einerseits zum daran arbeiten, andererseits braucht es recht viel Trocknungszeit. Hier in Teil 2 beschreibe ich, wie Sie die Form des Osternestes erhalten, bemalen können und etwas Papier-Gras für die „Füllung“ herstellen können.
Das Schöne an dem Pappmaché-Osterei ist, dass man es zum Verstecken von kleinen Ostersüßigkeiten im Garten oder in der Wohnung nutzen kann, aber auch als Schale für Süßes, oder zur Dekoration.

Welches Material brauche ich?

  • Acrylfarben oder Wasserfarben
  • Pinsel
  • Schere/Cuttermesser
  • DIN A4-Papier, weiß oder auch verschiedene Grüntöne
  • Buntstifte
  • Malerkittel, od. Kleidung, die dreckig werden darf
Acrylfarben-Set

Schritt 1
Ist der Pappaché-Rohling aus Teil 1 – Überraschung Nr. 11 fertig getrocknet, geht es ans bunte Vergnügen!

Egal, ob Sie und die Kinder mit Wasserfarben oder Acrylfarben malen, gilt: nicht zu viel Wasser verwenden – die Farben dürfen schön dick und nicht zu flüssig sein, da der Ballon ja aus Zeitungspapier besteht. (Dementsprechend ist die Antwort auf die Frage, ob das Pappmaché-Ostenest wetterfest ist: Leider nein. Vllt. mit einer Klarlackschicht, aber Garantie gibt es keine.)

Bitte unbedingt vorher Schritt 2 lesen!

Der Osternest-Ballon wird bunt. Das kleine Pappmaché-Ei erhält Regenbogenfarben. Zum Bemalen gibt es keine weiteren Erläuterungen - erlaubt ist, was gefällt!
Pappmaché-Ballon für Osternest
Pappmaché-Wasserballon zur Dekoration

Schritt 2
Damit der Ballon ein Osternest wird, wird er nach dem Bemalen in zwei Teile geschnitten – deswegen: überlegen Sie vorher, ob Sie vllt. eine Linie einzeichnen, damit später ersichtlich ist, dass dort keine wichtigen Motive gemalt werden, die später geteilt werden.
Sollte Ihnen das Pappmaché-Ei so gefallen, wie es ist, lassen Sie es so – es wäre schade, wenn Sie später daran weniger Freude haben, weil sie es zerschnitten haben. Dann wird es eben ein Deko-Osterei. : ) Sehen Sie zur Entscheidungfindung die Beispielbilder auf dieser Seite an.

Geteilt wird das Osternest wie folgt: Sie schneiden zunächst ein Loch in das Knotenende des Luftballons im Pappmaché-Ei. Dieser löst sich bestenfalls von selbst von der Wandung vom Kleister ab. Wenn nicht (siehe Fotos), können Sie die Luftballon-Reste später mit der Hand abziehen. Es gilt: Eile mit Weile – behutsames Vorgehen hilft hierbei. Wenn das Ei einmal geschnitten ist, ist die Form zwar in sich noch vorhanden, aber instabiler.

Von dem Loch des Knotens aus, schneiden sie einmal ringsherum, sodass sie danach zwei ungefähr gleich große Hälften erhalten. Mit dem Cuttermesser, wie mit der Schere geht es ähnlich – eine Geduldsprobe mit Fingerspitzengefühl. Je mehr Schichten sie geklebt hatten, desto stabiler ist das Gefüge.

An der Wandung haftet noch ein Luftballon-Rest.
Zwei Osternester entstehen aus einem Ballon

Schritt 3
In Schritt Drei geht es um die Gestaltung bzw. Füllung der Osternester. Zunächst können Sie entscheiden, ob Sie die Innenwandung ebenfalls bemalen möchten. Dann gibt es die Möglichkeit mit einfachen Mitteln Papier-Gras als hübsche Füllung für das Nest herzustellen.
Nehmen Sie entweder schön grünes Druckerpapier, oder bemalen Sie ein weißes Druckerpapier von beiden Seiten mit grünem Buntstift (können auch verschiedene Grün sein). Dieses Papier schneiden Sie in Streifen und „curlen“/locken Sie an der Scherenkante leicht (genau wie beim Geschenkband). So erhalten Sie nette Papierlocken, die sich auch noch über den Papiermüll recyceln lassen.

Grünes Papier, oder selbstbemaltes Papier sind zu Streifen geschnitten und mit der Scherenkante gelockt.
Das Deko-Osterei ist fertig.

Schritt 4
Jetzt können die Osternester mit kleinen Leckereien befüllt werden und zu Ostern versteckt werden. Sollten Sie im Garten suchen (können), es aber etwas feucht draussen sein, ist es möglich, die Nester in eine Plastikmülltüte einzupacken. Diese können Sie später wieder verwenden, und das Nest bleibt trocken.

fertiges Osternest
Osternester - Beispielfoto
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